Alpen alps

Published on Juni 17th, 2014 | by Sonja

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Urlaub am Fuße des Hochzeigers

In einem Seitental des Inns erwartet Reisende die vielleicht schönste Region der Alpen: Das Pitztal. Tirols vielfältiges Kleinod zieht Sommer wie Winter Naturliebhaber, Sportler und Erholungssuchende an und wird von mächtigen Bergkämmen und charmanten Dörfern dominiert. Am Taleingang tut sich eine sanfte, anmutige Mittelgebirgslandschaft mit satten Almwiesen und runden Grasbergen auf. Je weiter man dem Lauf der Pitze stromaufwärts folgt, desto rauer und ungestümer wird die Natur. Im Westen begleiten die 39 Dreitausender des Kaunergrats das Antlitz des Pitztals. Auf einer Länge von 30 Kilometern bildet er eine natürliche Barriere und lädt zum Skifahren, Wandern und Naturgenießen ein.

Wo das idyllische Kirchlein der Gemeinde Jerzens aufragt, werden Reisende zu einer imposanten Gondelfahrt verlockt. Der Hochzeiger gehört zum Geigenkamm und liegt dem Kaunergrat gegenüber. Vom Hochzeigerhaus aus erwandert man sich in nur eineinhalb Stunden den Gipfel – der Aufstieg ist vor allem unter Skitourengehern überaus beliebt. Wer es bevorzugt, auf präparierten Abfahrten zu einem der unter www.frosch-ferienhaus.de gebuchten Gruppenhäuser zu gelangen, darf aus 40 Pistenkilometern wählen. Neun Bergbahnen bringen die Wintersportler auf luftige Höhen und auf der sechs Kilometer langen Rodelbahn verfällt man leicht dem Geschwindigkeitsrausch. In circa 2000 Höhenmetern nimmt man auf dem Schlitten Platz, der auch beim beliebten Nachtrodeln zum Einsatz kommen darf.

Schon in der Bronzezeit siedelten die Menschen auf dem Gemeindegebiet von Fließ. Im Jahre 1990 fand man 386 Exponate, die die Hallstatt-Kultur der Neuzeit hinterlassen hatte. Schmuck, Beile, Trinkgefäße, Armreifen und Fibeln gehören zum Kathreinschatz, der dieser Tage im sehenswerten Museum Fließ ausgestellt wird. Das beste Panorama auf den malerischen Ort bietet die Pillerhöhe. Eine steile und serpentinenreiche Passstraße führt die Reisenden dort hinauf und eröffnet ihnen den sogenannten „Gachen Blick“. Das bajuwarische Wort bedeutet soviel wie „unvermittelt“, „rasant“, „rasch“ und beschreibt die bizarr abfallenden Felsflanken, die die Lechtaler Alpen auf der gegenüber liegenden Talseite präsentieren.


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